HPV (Humane-Papillom-Viren)

Bei der Entstehung des Gebärmutterhalskrebses spielen sogenannte HPV-Viren eine große Rolle. Eine Vielzahl von Frauen können Träger solcher Viren sein, obwohl die Viren keinerlei Beschwerden bereiten. Zusätzlich zum normalen Krebsabstrich ist eine Untersuchung dieser Viren möglich. Das Verfahren ist sehr kompliziert und aufwändig. Die Krankenkasse übernimmt die Kosten bei auffälligen Abstrichergebnissen.

Die genitalen humanen Papillomviren (HPV) werden in zwei Gruppen eingeteilt. Die Einteilung erfolgt entsprechend ihrer Agressivität, Krebswachstum auszulösen:

Niederrisiko – Typen (low risk – HPV), die hauptsächlich Genitalwarzen (Kondylome), aber praktisch nie Krebserkrankungen auslösen.

Die häufigsten Niederrisiko – HPV – Typen sind: 6; 11; 42; 43; 44; 55.

Hochrisiko – Typen (high risk – HPV) verursachen Krebsvorstufen (Dysplasien) und Krebs. Die Mehrheit der bösartigen Erkrankungen des Gebärmutterhalses sind die HPV – Viren 16 und 18.

Die wichtigsten Hochrisiko – Typen sind: 16; 18; 31; 33; 35; 39; 45; 51; 52; 53; 56; 58; 59; 66; 68; 73; 82.

Alle diese Viren werden in unserem Institut einzeln nachgewiesen.

Diese Untersuchungsmöglichkeit kann eine zusätzliche Sicherheit im Rahmen der Vorsorgeuntersuchung erzielen.

Sprechen Sie mit Ihrem/r Frauenarzt/ärztin über diese zusätzliche Untersuchungsmöglichkeiten sowie eine mögliche Impfung gegen die HPV – Viren.