Analzytologie

Die Analzytologie ist in unserem Institut seit längerer Zeit etabliert. Insbesondere HIV-positive Patienten sind gefährdet, an einem Analkarzinom zu erkranken.

Durch regelmässige Vorsorgeuntersuchungen mit gleichzeitiger Abstrichentnahme aus der Analregion lässt sich zuverlässig eine Erkrankung an einem Analkarzinom vermeiden, ähnlich wie bei dem Gebärmutterhalskrebs bei Frauen.

Die Befundung der Analzytologie unterscheidet sich nicht von der gynäkologischen Zytologie. Ledigleich die Bewertung ist unterschiedlich durch verschiedene Nomenklaturen: Münchener Nomenklatur II und Bethesda Nomenklatur.

Spezielle Anforderungsscheine und Aufklärungsbögen stehen zur Verfügung und können angefordert werden.

Höchste Qualität können wir bei der Auswertung und Befundung zusichern. Die von der Kassenärztlichen Vereinigung geforderten und verpflichtenden Qualitätssicherungsmassnahmen erfüllen wir. Wir übermitteln nach Auswertung den Befund mit einer ärztlichen Empfehlung bei Auffälligkeiten.

Auch hier ist die HPV – Untersuchung zur Eingrenzung des individuellen Risikos eine sinnvolle Zusatzuntersuchung (siehe HPV Viren).

Urinzytologie

Zytologische Untersuchungen des Urins durch den Zytologen oder Pathologen bilden heute einen festen Bestandteil der urologischen Diagnostik im Hinblick auf die Früherkennung, Diagnostik und Nachsorge maligner Tumore des Harntraktes.

Während die Gewinnung von Spülflüssigkeiten besonders eingerichteten urologischen Kliniken und Fachpraxen vorbehalten ist, kann die einfache Untersuchung des Spontanurins von jedem Arzt verlangt bzw. angefordert werden.

Oftmals liefert die Untersuchung des Urins oder einer Harnblasenspülflüssigkeit den ersten entscheidenden oder einzigen Hinweis auf einen Tumor.